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Ballonstart auf der Zitadelle

Ballonstart am 24. August 2019 auf der Zitadelle[Bild: Stadthistorisches Museum Mainz]
Taufe und Erhebung der Gäste in den Ballonadelsstand am 24.08.2019 durch den Freiballonsportfreunde Harxheim Mainz 1983 e.V.[Bild: Freiballonsportfreunde]

Am Samstag, 24.8.2019, startete um 18.30 Uhr der Ballon D-Omar der Freiballonsportfreunde Harxheim/Mainz 1983 e.V. mitten in der Stadt, von der Mainzer Zitadelle aus. Den Ballon fuhren Alfred Mathes, der die erste deutsche Ballonfahrerschule in der Nachkriegszeit gründete und kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte, und sein früherer Schüler Andreas Guddat. Als Gäste fuhren mit Dorothea Freudenberger ein langjähriges Teammitglied des Stadthistorischen Museums Mainz sowie mit Kai-Uwe Schreiber der Vorsitzende der Initiative Zitadelle Mainz mit. Nach der Landung wurden die Gäste in den Ballonadelsstand erhoben und auf die Namen Gräfin Dorothea und Herzog Kai getauft (siehe Bild).

Diese Begleitaktion zur Sonderausstellung des Stadthistorischen Museums „Ballone – Luftschiffe – Flugmaschinen“ (bis Sommer 2020) zeigte die Faszination des Fliegens bis heute. Lange träumte die Menschheit nur vom Fliegen. Die Menschen des Kaiserreichs waren regelrecht flugbegeistert.

O-Ton Andreas Guddat, Vorsitzender der Freiballonsportfreunde Harxheim/Mainz 1983 e.V.:

„Es ging quasi immer entlang der Römersteine: Oberstadt, Gelände der Unimedizin, weiter parallel der Römersteine, über das Gelände der JGU / Botanischer Garten, Institute der JGU und dann gelandet. Eine beeindruckende Fahrt über meine Heimatstadt!“

Fahrtdaten

Start 18:30 h
Landung 19:20 h
Fahrzeit damit 00:50 h
Maximale Geschwindigkeit 05 kn = 10 kmh
Maximale Höhe 175 m MSL (sehr tief gefahren)

Stehende Landung in der Gemarkung Gonsenheim querab 05er Stadion nach der Koblenzer Straße und vor der Saarstraße.

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Das Stadthistorische Museum Mainz beteiligt sich an der Ausstellung zum Pressefotografen Rudi Klos im Rathaus Mainz (2.9.-19.10.2019)

Schiffskoros auf dem Rhein, Beitrag/Inszenierung: Einweihung des Gutenbergdenkmals 1837, im Rahmen der 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz 1962[Bild: Stadtarchiv Mainz]

Rudi Klos hielt als Pressefotograf in den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche Mainzer und rheinhessische Motive fest. Die Ausstellung seiner Bilder wird am Montag, 2. September 2019, um 18:00 Uhr im Rathaus eröffnet. Sie ist bis zum 19. Oktober zu sehen.
Das Stadthistorische Museum Mainz bereichert die Ausstellung durch Exponate aus seinen Beständen. Es gibt Objekte zum Wiederaufbau in der Stadt, zum "Handel und Wandel", zur 2000 Jahr-Feier 1962 sowie zur Mainzer Aktien-Bierbrauerei. Auch die Elektrisierung der Mainzer Haushalte wird veranschaulicht.

Veranstaltungsort: Rathaus Mainz, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz
Öffnungszeiten: Montag –bis Freitag: 8-18 Uhr, Samstag: 9-14 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Eintritt frei

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier auf der Website der Landeshauptstadt Mainz.

Hoher Besuch am Stand des Stadthistorischen Museum Mainz bei der diesjährigen Rheinland-Pfalz Ausstellung - Ministerpräsidentin Malu Dreyer freute sich über die gelungene Präsentation "Mainzer Wirtschaftswunderjahre"

Beim Pressetermin zu sehen sind Lutz Luckhaupt (SHM Mainz), Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Mitarbeiter, Thomas Nonnenmacher und Dr. Ute Engelen (beide SHM Mainz), Finanzministerin Doris Ahnen und OB Michael Ebling.

In Kooperation mit der RAM-Regio und dem AZ-Redakteur Michael Bermeitinger gestalteten
wir einen viel beachteten Stand bei der Rheinland-Pfalz Ausstellung auf dem Messe-Gelände in Mainz-
Hechtsheim. Das perfekt nachempfundene Wohnzimmer der 1950er Jahre sowie der 1956er Opel-Kapitän waren der Blickfang, dazu gab es eine Menge Information über diese Zeit durch fast 70 tolle Aufnahmen aus dem Mainz von 1945-1959 und zwei Vitrinen mit allerlei Werbung und Produkten aus den Jahren des
"Wirtschaftswunders". Am Sonntag, 14. April 2019, war leider Schluss für dieses Jahr und wir können uns über den großen Werbeeffekt freuen, denn ca. 20.000 Besucher haben unsere Präsentation genossen.
 
Auf Wiedersehen 2020!
 
TN, 13.04.2019

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Wir gratulieren unserer Geschäftsführerin Dr. Hedwig Brüchert (Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V.) zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Dr. Hedwig Brüchert wurde am 4. Dezember 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.[Bild: Sabine Münzberg]

Hedwig Brüchert wurde am 4. Dezember 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1983 initiierte die Historikerin den Verein für Sozialgeschichte Mainz und forschte ehrenamtlich zu demokratischen Traditionen und der Geschichte der Arbeiterbewegung. Als Mitglied des Stadtrates und als Ortsvorsteherin der Mainzer Neustadt engagierte sie sich selbst für die Demokratie. Bei den „Begegnungswochen Mainzer Juden”, zu denen die Stadt Mainz zwischen 1991 und 2001 mehrere hundert emigrierte Juden einlud, gehörte sie zu den Initiatoren, begleitete die Gäste, führte zahlreiche Interviews und forscht seitdem intensiv zur Geschichte der jüdischen Mainzer Familien im 20. Jahrhundert. Am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz forschte sie u.a. zu ausländischen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs und zur Geschichte der Frauen in Rheinland-Pfalz nach 1945. Im Jahr 2000 war sie eine der Gründerinnen des Stadthistorischen Museums Mainz, in dem sie bis heute ehrenamtlich tätig ist. Außerdem steht sie an der Spitze der Stiftung Stadthistorisches Museum Mainz und ist Mitgründerin der Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz. Im April wurde dieser neue Gedenkort eröffnet. Er verbindet das Wissen um die Verbrechen der NS-Diktatur mit dem Streiten für Demokratie und Akzeptanz – und er ist das großartige Werk von Menschen wie Hedwig Brüchert.