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Hoher Besuch am Stand des Stadthistorischen Museum Mainz bei der diesjährigen Rheinland-Pfalz Ausstellung - Ministerpräsidentin Malu Dreyer freute sich über die gelungene Präsentation "Mainzer Wirtschaftswunderjahre"

Beim Pressetermin zu sehen sind Lutz Luckhaupt (SHM Mainz), Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Mitarbeiter, Thomas Nonnenmacher und Dr. Ute Engelen (beide SHM Mainz), Finanzministerin Doris Ahnen und OB Michael Ebling.[Bild: ]

In Kooperation mit der RAM-Regio und dem AZ-Redakteur Michael Bermeitinger gestalteten
wir einen viel beachteten Stand bei der Rheinland-Pfalz Ausstellung auf dem Messe-Gelände in Mainz-
Hechtsheim. Das perfekt nachempfundene Wohnzimmer der 1950er Jahre sowie der 1956er Opel-Kapitän waren der Blickfang, dazu gab es eine Menge Information über diese Zeit durch fast 70 tolle Aufnahmen aus dem Mainz von 1945-1959 und zwei Vitrinen mit allerlei Werbung und Produkten aus den Jahren des
"Wirtschaftswunders". Am Sonntag, 14. April 2019, war leider Schluss für dieses Jahr und wir können uns über den großen Werbeeffekt freuen, denn ca. 20.000 Besucher haben unsere Präsentation genossen.
 
Auf Wiedersehen 2020!
 
TN, 13.04.2019

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Wir gratulieren unserer Geschäftsführerin Dr. Hedwig Brüchert (Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V.) zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Dr. Hedwig Brüchert wurde am 4. Dezember 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.[Bild: Sabine Münzberg]

Hedwig Brüchert wurde am 4. Dezember 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1983 initiierte die Historikerin den Verein für Sozialgeschichte Mainz und forschte ehrenamtlich zu demokratischen Traditionen und der Geschichte der Arbeiterbewegung. Als Mitglied des Stadtrates und als Ortsvorsteherin der Mainzer Neustadt engagierte sie sich selbst für die Demokratie. Bei den „Begegnungswochen Mainzer Juden”, zu denen die Stadt Mainz zwischen 1991 und 2001 mehrere hundert emigrierte Juden einlud, gehörte sie zu den Initiatoren, begleitete die Gäste, führte zahlreiche Interviews und forscht seitdem intensiv zur Geschichte der jüdischen Mainzer Familien im 20. Jahrhundert. Am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz forschte sie u.a. zu ausländischen Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs und zur Geschichte der Frauen in Rheinland-Pfalz nach 1945. Im Jahr 2000 war sie eine der Gründerinnen des Stadthistorischen Museums Mainz, in dem sie bis heute ehrenamtlich tätig ist. Außerdem steht sie an der Spitze der Stiftung Stadthistorisches Museum Mainz und ist Mitgründerin der Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz. Im April wurde dieser neue Gedenkort eröffnet. Er verbindet das Wissen um die Verbrechen der NS-Diktatur mit dem Streiten für Demokratie und Akzeptanz – und er ist das großartige Werk von Menschen wie Hedwig Brüchert.